Maastricht-Schuldenstand 2010: 2,08 Billionen € beziehungsweise 83,2 % des BIP
In dem starken Schuldenzuwachs spiegeln sich umfangreiche Maßnahmen zur Finanzmarktstabilisierung in Höhe von 241 Mrd € wider, die vor allem im Zusammenhang mit den Abwicklungsanstalten FMS Wertmanagement (HRE) und Erste Abwicklungsanstalt (WestLB) standen. Die seit 2008 kumulierten Effekte von Finanzmarktstützungsmaßnahmen auf den Schuldenstand beliefen sich gemäß den derzeit berücksichtigten vorläufigen Werten auf 335 Mrd € bzw. 13,4 % des BIP. Dem Zuwachs an Schulden steht dabei die Übernahme von umfangreichen Risikoaktiva gegenüber. Soweit sich die Aktiva im weiteren Verlauf verwerten lassen, wird sich dies zukünftig in einem sinkenden Schuldenstand niederschlagen.
Im Rahmen des europäischen Haushaltsüberwachungsverfahrens sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zweimal im Jahr (Ende März und Ende September) verpflichtet, Daten zum Defizit und zur Verschuldung des Staates an die Europäische Kommission zu übermitteln. Hierzu werden vom Statistischen Bundesamt das Maastricht-Defizit (82 Mrd € bzw. 3,3 % des BIP im Jahr 2010) und von der Bundesbank der Maastricht-Schuldenstand berechnet.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bundesbank
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